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Planung & Budget·4. März 2026·3 Min. Lesezeit

Hochzeitsbudget-Vorlage: So verteilt ihr euer Geld sinnvoll

Hochzeitsbudget-Vorlage: So verteilt ihr euer Geld sinnvoll

Ich sitze oft mit Paaren am Tisch, die mir zwei Dinge gleichzeitig sagen: "Wir wollen feiern, ohne ständig aufs Geld zu schauen" und "Wir haben keine Ahnung, ob unser Budget reicht." Beides ist völlig in Ordnung. Und beides löst sich, sobald ihr eine ehrliche Vorlage habt, in die ihr eure Zahlen eintragt.

Eine Hochzeitsbudget-Vorlage ist nichts Bürokratisches. Sie ist das Ding, das euch im November ruhig schlafen lässt, weil ihr wisst: Es passt.

Warum überhaupt eine Vorlage und kein Bauchgefühl?

Weil das Bauchgefühl bei Hochzeiten lügt. Nicht aus böser Absicht, sondern weil so viele kleine Posten dazukommen, die einzeln harmlos wirken. Die Torte. Die Gastgeschenke. Das Trinkgeld. Der Shuttle für die Gäste, die in Neuss übernachten.

Eine Vorlage macht aus dem Nebel eine Tabelle. Und eine Tabelle kann man anschauen, anpassen und im Griff behalten. Das Schöne: Ihr braucht dafür kein teures Tool. Eine Liste mit drei Spalten reicht. Posten, geplant, tatsächlich. Mehr nicht.

Wie viel Prozent wofür? Die Richtwerte

Jetzt zum Teil, nach dem alle fragen. Ich gebe euch hier Startwerte, keine Gebote. Eure Prioritäten verschieben das, und das sollen sie auch.

Euro-Geldscheine und Eheringe als Hochzeitsbudget-Planung

  • Location und Catering: 45 bis 50 Prozent. Der größte Brocken, fast immer. Hier steckt der Raum, das Essen, die Getränke.
  • Dienstleister: 15 bis 20 Prozent. Trauredner, DJ, Fotograf, Floristik-Service. Alles, was den Tag trägt und in Erinnerung bleibt.
  • Kleidung und Ringe: rund 10 Prozent. Kleid, Anzug, Schuhe, Trauringe.
  • Deko und Papeterie: 5 bis 10 Prozent. Tischdeko, Einladungen, Schilder.
  • Puffer: 5 bis 10 Prozent. Der Posten, den die meisten vergessen und am Ende am meisten brauchen.

Rechnet das einmal mit eurer Wunschsumme durch. Bei 25.000 EUR Gesamtbudget wären das grob 12.000 EUR für Location und Essen, etwa 4.500 EUR für alle Dienstleister zusammen. Plötzlich werden die Zahlen greifbar.

Wo die meisten sich verschätzen

Bei den Dienstleistern. Nicht, weil sie zu teuer wären, sondern weil viele Paare hier doppelt und dreifach buchen, was eigentlich aus einer Hand kommen könnte.

Genau das ist mein Lieblingsthema. Wenn ich bei euch sowohl die freie Trauung halte als auch abends am DJ-Pult stehe, zahlt ihr nicht zweimal Anfahrt, nicht zwei Vorgespräche, nicht zwei Persönlichkeiten, die sich erst finden müssen. Ein Mensch, ein roter Faden von der Zeremonie bis zur Tanzfläche. Mein Kombi-Paket aus Trauung und DJ gibt es ab 2.500 EUR, der reine DJ-Einsatz ab 1.500 EUR. Das macht euren Dienstleister-Block in der Vorlage angenehm übersichtlich.

Das ist kein Verkaufstrick. Es ist schlicht Mathematik, die für euch arbeitet.

So füllt ihr eure Vorlage in der richtigen Reihenfolge

Erst die Gesamtsumme. Dann die Prozent-Verteilung. Dann die echten Angebote. In dieser Reihenfolge, nicht andersherum.

Viele machen den Fehler, sich zuerst in eine Location in Meerbusch zu verlieben und dann zu merken, dass davon kaum etwas für den Rest bleibt. Wenn ihr eure Vorlage zuerst füttert, geht ihr mit klaren Grenzen ins Gespräch. Ihr wisst, was die Location maximal kosten darf, und sucht entspannter.

Welche Zahlen ihr realistisch ansetzt, habe ich euch im Detail aufgeschrieben: in was eine Hochzeit in Düsseldorf und NRW kostet findet ihr konkrete Spannen für jeden Posten. Und damit beim Eintragen nichts untergeht, hilft euch die Checkliste zur Hochzeitsplanung in Düsseldorf.

Bald gibt es das bequemer

Ich arbeite gerade an einem kleinen Budget-Rechner und einem Planer-PDF, das ihr ausfüllt und mitnehmt. Damit ihr nicht selbst eine Tabelle bauen müsst, sondern eure Zahlen einfach eintragt und sofort seht, ob die Verteilung stimmt. Speziell auf Paare im Raum Düsseldorf, Neuss und Ratingen zugeschnitten, mit realistischen regionalen Werten.

Bis es so weit ist: Eine Tabelle mit drei Spalten und die Prozent-Werte von oben bringen euch erstaunlich weit.

Und wenn ihr beim Durchrechnen merkt, dass ihr beim Dienstleister-Block clever sparen wollt, ohne an Qualität zu verlieren, dann lasst uns reden. Ich erzähle euch gern bei einem Kaffee, wie sich Trauung und Musik aus einer Hand in eurer Vorlage anfühlen. Ganz unverbindlich.

Geschrieben von Arne KlühLasst uns reden →

Häufige Fragen

Wie plant man ein Hochzeitsbudget Schritt für Schritt?

Legt zuerst eine ehrliche Gesamtsumme fest, die ihr ausgeben wollt und könnt. Verteilt diese Summe dann in Prozent auf die großen Blöcke: Location und Essen, Dienstleister, Kleidung, Deko, Sonstiges. Erst danach holt ihr konkrete Angebote ein und tragt echte Zahlen in eure Hochzeitsbudget-Vorlage ein. So merkt ihr früh, wo es eng wird, und könnt gegensteuern, bevor es teuer wird.

Wie viel Prozent gibt man wofür bei einer Hochzeit aus?

Als grobe Richtwerte: rund 45 bis 50 Prozent für Location und Catering, 15 bis 20 Prozent für Dienstleister wie Trauredner, DJ und Fotograf, 10 Prozent für Kleidung und Ringe, 5 bis 10 Prozent für Deko und Floristik, der Rest als Puffer. Das sind keine Gesetze, sondern Startwerte, die ihr an eure Prioritäten anpasst.

Wo bekomme ich eine kostenlose Hochzeitsbudget-Vorlage?

Eine einfache Tabelle in Excel oder Google Sheets reicht völlig: eine Spalte Posten, eine Spalte geplant, eine Spalte tatsächlich. Ich arbeite gerade an einem Budget-Rechner und einem Planer-PDF speziell für Paare im Raum Düsseldorf. Bis dahin findet ihr in meinen Kosten-Artikeln konkrete Zahlen, mit denen ihr eure Vorlage füllen könnt.

Sollte man im Hochzeitsbudget einen Puffer einplanen?

Unbedingt. Plant 5 bis 10 Prozent als Reserve ein, am besten von Anfang an als festen Posten. Es kommt fast immer etwas dazu, das man vorher nicht auf dem Schirm hatte: Trinkgelder, eine spontane zweite Torte, Verkehrsmittel für die Gäste. Ein Puffer nimmt euch genau den Stress, der eine schöne Planung sonst kippen lässt.

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